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Der Regen nährt die Wurzeln, die Sonne reift die Frucht – gemeinsam schenken sie dem Obstbau seine Ernte.

Niederschlagsmengen im Jahresvergleich 


Quelle: www.wetterkontor.de, Datenquelle: DWD, Mess-Station Rottenburg-Kiebingen

Regen ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für unseren Lehrgarten.
Die Niederschlagsmenge beeinflusst das Wachstum von Pflanzen, die Bodenfeuchtigkeit und den Wasserhaushalt der gesamten Natur. Während langanhaltende Trockenperioden den Pflanzen zusetzen, können ergiebige Regenfälle die Wasservorräte wieder auffüllen und für neues Wachstum sorgen.

Die nachfolgende Auswertung zeigt die jährlichen Niederschlagsmengen der vergangenen Jahre. Sie macht deutlich, wie unterschiedlich die Regenmengen von Jahr zu Jahr ausfallen und welche Auswirkungen dies auf Garten, Landwirtschaft und Natur haben kann.

Die Messwerte stammen von der offiziellen Wetterstation am Klärwerk Rottenburg-Kiebingen und werden fortlaufend aufgezeichnet. So entsteht ein wertvolles Klimaarchiv, das die Entwicklung der Niederschläge in unserer Region dokumentiert und interessante Vergleiche über viele Jahre hinweg ermöglicht.

Einordnung

  • Nassestes Jahr: 2024 mit 847,6 mm.
  • Trockenstes Jahr: 2018 mit 558,3 mm.
  • Mittelwert 2016–2025: etwa 686,9 mm/Jahr.
  • 2025 lag mit 642,7 mm rund 44 mm unter dem 10-Jahres-Mittel (−6,4 %).
  • Die Spannweite zwischen dem trockensten und dem nassesten Jahr betrug fast 290 mm, was die erheblichen jährlichen Schwankungen im Neckartal zeigt.

Auffällig ist ein Wechsel von eher trockenen Jahren (2018, 2020, 2022) zu sehr niederschlagsreichen Jahren (2021, 2023, besonders 2024), bevor 2025 wieder näher am langjährigen Durchschnitt lag.

Wussten Sie schon?

Nicht nur die Menge des Regens ist entscheidend – auch seine Verteilung.
Mehrere gleichmäßige Niederschläge sind für Pflanzen oft wertvoller als ein einzelner Starkregen, bei dem ein großer Teil des Wassers oberflächlich abfließt.

Schon entdeckt?

Vergleichen Sie die einzelnen Jahre miteinander. Auffällig sind oft nicht nur besonders trockene oder nasse Jahre, sondern auch starke Unterschiede innerhalb der Jahreszeiten. Diese Schwankungen prägen das Erscheinungsbild unseres Lehrgartens und stellen Pflanzen wie Gärtner immer wieder vor neue Herausforderungen.